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26.08. 08:21

Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung vor US-Preisdaten und Nvidia


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger sind am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt im Wartemodus. Am Vortag wieder in Rekordnähe angekommen, lassen sie es beim Dax vor wichtigen Zinssignalen aus den USA und den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen von Nvidia etwas langsamer angehen.

Der X-Dax signalisierte eine Stunde vor Handelsbeginn für den deutschen Leitindex eine kaum veränderte Eröffnung bei 26.255 Punkten. Das Rekordhoch von gut 26.574 Punkten bleibt im Blick. Weiter sinkende Ölpreise dämpfen die Inflationssorgen.

Am Nachmittag werden vor dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt, mit dem PCE-Deflator nochmals Inflationserkenntnisse erwartet, die für die US-Notenbank Fed von Bedeutung sind. Die NordLB geht für Juli davon aus, dass daraus nur ein dezenter Preisanstieg ablesbar sein wird, was die Märkte möglicherweise etwas beruhigen könne.

Spät am Abend wird dann Nvidia von großer Relevanz sein für die KI-Fantasie der Anleger, die zuletzt kritischer an das Thema herangehen. Experten hatten zuletzt schon darauf hingewiesen, dass man sich an starke Zahlen des Chipriesen gewöhnt habe. Jim Reid von der Deutschen Bank hatte jüngst angemerkt, dass der Nvidia-Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe.

Eon gewannen vorbörslich auf Tradegate 1,8 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss. Die Privatbank Berenberg hatte die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Kurskorrektur biete eine attraktive Einstiegschance in den Versorger mit seinen guten Wachstums- und Renditechancen im deutschen Stromnetz, hieß es dazu.

SAP verloren rund 2 Prozent auf Tradegate angesichts einer gestrichenen Kaufempfehlung durch die UBS. Die Aktien des Software-Konzerns seien vernünftig bewertet, die Anlegerstimmung bleibe allerdings fragil, schrieb Analyst Michael Briest.

Qiagen zogen auf Tradegate um 1,7 Prozent an. Händler verwiesen auf Berichte, denen zufolge der Diagnostikkonzern mit den Private-Equity-Häusern EQT und KKR Gespräche über einen Verkauf zu einem Preis von 50 Dollar pro Aktie laufen sollen. Die Qiagen-Papiere stehen seit der Bekanntgabe des Chefwechsels am Montagnachmittag tendenziell unter Druck./ajx/stk