Aktien New York Ausblick: Rekordrally läuft weiter - AMD befeuert KI-Euphorie
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rally am US-Aktienmarkt dürfte sich angesichts KI-Euphorie und deutlich rückläufiger Ölpreise fortsetzen. Im Iran-Krieg überwogen die Hoffnungen.
Der Broker IG taxierte den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial
"Die Börsenwelt hofft einmal mehr auf eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann die Gewinne an den Börsen weltweit. Erneut sei daher das klassische Muster aus einem fallenden Ölpreis, fallenden Zinsen und steigenden Aktienkursen zu beobachten. "Die Börsen haben dieses Friedensszenario in den vergangenen Wochen bereits mehrfach gepreist. Ob sie diesmal damit richtig liegen, wird freilich erst die Zukunft zeigen."
Auslöser der Hoffnungen ist ein Bericht des US-Nachrichtenportals Axios, wonach die Vereinigten Staaten kurz vor einer Einigung mit dem Iran über ein Abkommen zur Beendigung des Krieges stehen sollen. Aktuell allerdings warnte US-Präsident Donald Trump den Iran, die Bedingungen zu akzeptieren, sonst drohe eine erneute Bombardierung. Zudem sagte Trump, dass es zu früh sei, über Verhandlungen mit dem Iran von Angesicht zu Angesicht nachzudenken.
Zudem stehen Arbeitsmarktdaten des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP im Blick. Der April-Bericht bewegte aber kaum. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der Vereinigten Staaten stieg zwar im Vergleich zum Vormonat, allerdings nicht so deutlich wie erwartet.
Für Euphorie an den Börsen sorgen laut Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets indes die Quartalszahlen und der angehobene Ausblick des Nvidia
Analysten hoben daher nicht nur ihre Kursziele für AMD deutlich an. Goldman Sachs und Bernstein sprachen nun auch Kaufempfehlungen aus. Das Thema agentische Künstliche Intelligenz (KI) treibe die Nachfrage nach Server-Prozessoren an, schrieb etwa James Schneider von Goldman. Sein Kursziel verdoppelte er nahezu, indem er es von 240 auf 450 Dollar hochschraubte. Auch für das Geschäft mit Grafikprozessoren, die in den KI-Rechenzentren zum Einsatz kommen, sieht Schneider 2027 und darüber hinaus immensen Spielraum.
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