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EQS-News: Jahresstart der HHLA durch Witterungseinflüsse geprägt (deutsch)


Jahresstart der HHLA durch Witterungseinflüsse geprägt

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EQS-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e):
Quartals-/Zwischenmitteilung
Jahresstart der HHLA durch Witterungseinflüsse geprägt

13.05.2026 / 07:30 CET/CEST
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Veröffentlichung Quartalsmitteilung Januar - März 2026

Jahresstart der HHLA durch Witterungseinflüsse geprägt

* Containerumschlag geht um 5,3 Prozent auf 1.462 Tsd. TEU zurück

* Containertransport nimmt um 1,5 Prozent auf 489 Tsd. TEU ab

* Konzern-Umsatzerlöse steigen um 3,5 Prozent auf 450,9 Mio. Euro

* Operatives Betriebsergebnis (EBIT) sinkt um 6,3 Prozent auf 30,5 Mio.
Euro

Hamburg, 13. Mai 2026 | Neben geopolitischen Spannungen beeinträchtigte ein
starker Wintereinbruch die Geschäftsentwicklung der Hamburger Hafen und
Logistik AG (HHLA) im ersten Quartal 2026. Die Abfertigung an den Hamburger
Containerterminals war dadurch zeitweise nur eingeschränkt möglich. Im
Bahnbereich führten Streckensperrungen, eingefrorene Weichen und weitere
Störungen zu Ausfällen und Verzögerungen. Der Konzernumsatz stieg dennoch um
3,5 Prozent auf 450,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 435,6 Mio. Euro). Das operative
Betriebsergebnis (EBIT) lag vor allem infolge der witterungsbedingten
Belastungen mit 30,5Mio. Euro um 6,3 Prozent unter dem Vorjahr (im Vorjahr:
32,5 Mio. Euro). Der konzernweite Containerumschlag ging gegenüber dem
Vorjahr um 5,3 Prozent auf 1.462 Tsd. Standardcontainer (TEU) zurück (im
Vorjahr: 1.544 Tsd. TEU). Das Transportvolumen im Segment Intermodal sank um
1,5 Prozent auf 489 Tsd. TEU (im Vorjahr: 496 Tsd. TEU).

Jeroen Eijsink, HHLA-Vorstandsvorsitzender: "Der Jahresstart 2026 war durch
außergewöhnliche Witterungsbedingungen und hohe operative Anforderungen
geprägt. Die daraus resultierenden Einschränkungen haben unsere Abläufe an
den Containerterminals in Hamburg und im Bahnverkehr zeitweise erheblich
beeinträchtigt. Gleichzeitig treiben wir die Modernisierung und
Automatisierung unserer Terminals konsequent voran. Damit stärken wir die
Effizienz und Leistungsfähigkeit der HHLA nachhaltig und bauen unsere
Position als verlässlicher Partner in den internationalen Lieferketten
weiter aus."

Teilkonzern Hafenlogistik: Geschäftsentwicklung Januar - März 2026

Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik erzielte in den ersten drei
Monaten 2026 einen moderaten Umsatzanstieg um 3,6 Prozent auf 441,8 Mio.
Euro (im Vorjahr: 426,3 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 5,5
Prozent auf 27,2 Mio. Euro zurück (im Vorjahr: 28,8 Mio. Euro). Die
EBIT-Marge sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 6,1
Prozent (im Vorjahr: 6,7 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern und nach
Anteilen anderer Gesellschafter belief sich auf - 0,8 Mio. Euro (im Vorjahr:
5,8 Mio. Euro).

Im Segment Container ging der Containerumschlag an den Containerterminals
der HHLA insgesamt deutlich um 5,3 Prozent auf 1.462 Tsd. TEU zurück (im
Vorjahr: 1.544 Tsd. TEU). An den Hamburger Containerterminals lag der
Umschlag mit 1.374 Tsd. TEU um 6,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau (im
Vorjahr: 1.472 Tsd. TEU). Ausschlaggebend hierfür war insbesondere der
witterungsbedingt gedämpfte Jahresauftakt, der sich über alle Fahrtgebiete
hinweg belastend auswirkte. Im weiteren Verlauf des ersten Quartals
stabilisierte sich die operative Lage jedoch weitgehend. Unabhängig davon
war die Entwicklung einzelner Fahrtgebiete weiterhin von dienst- und
kundenbezogenen Verschiebungen infolge der Neuordnung von Allianzen geprägt.
So entwickelten sich die Mengen der Überseeverkehre mit den Fahrtgebieten
Nordamerika und Fernost, insbesondere China, rückläufig. Zusätzliches
Umschlagvolumen aus anderen Fahrtgebieten, wie Australien, aber auch
innereuropäischen Verbindungen konnte diese Effekte nur teilweise
ausgleichen. Auch die Mengen der Zubringerverkehre (Feeder) nahmen gegenüber
dem Vorjahreszeitraum deutlich ab. Insbesondere die Verkehre aus
Skandinavien, Litauen und dem Vereinigten Königreich waren stark rückläufig.
Positiv entwickelten sich hingegen die Ladungsmengen aus Deutschland und
Polen. Die Feederquote am wasserseitigen Umschlag lag bei 19,3 Prozent (im
Vorjahr: 20,0 Prozent).

Die internationalen Containerterminals verzeichneten unterdessen einen
starken Anstieg des Umschlagvolumens um 21,5 Prozent auf 88 Tsd. TEU (im
Vorjahr: 72 Tsd. TEU). Hierzu trugen neben Mengenzuwächsen bei HHLA PLT
Italy vor allem höhere Umschlagmengen am Container Terminal Odessa (CTO)
bei. Demgegenüber ging das Umschlagvolumen am Multifunktionsterminal HHLA TK
Estonia geringfügig zurück.

Trotz der rückläufigen Mengenentwicklung stiegen die Umsatzerlöse des
Segments Container im Berichtszeitraum aufgrund zusätzlicher Lagergelderlöse
infolge längerer Verweildauern sowie vorteilhafter Verschiebungen im
Modalsplit um 4,6 Prozent auf 215,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 206,4 Mio. Euro).
Darüber hinaus wirkte sich die positive Entwicklung an den internationalen
Containerterminals der HHLA umsatzsteigernd aus, getragen von einer
insgesamt positiven Mengen- und Erlösentwicklung. Das Betriebsergebnis
(EBIT) war hingegen belastet von witterungsbedingt geringerer Produktivität
sowie stark gestiegenen betrieblichen Aufwendungen. Vor diesem Hintergrund
ging das EBIT um 28,6 Prozent auf 12,8 Mio. Euro zurück (im Vorjahr: 18,0
Mio. Euro). Die EBIT-Marge sank um 2,8 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent (im
Vorjahr: 8,7 Prozent).

Das Segment Intermodal verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen leichten
Mengenrückgang. Der Containertransport verringerte sich insgesamt um 1,5
Prozent auf 489 Tsd. TEU (im Vorjahr: 496 Tsd. TEU). Die Bahntransporte
gingen im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent auf 424 Tsd. TEU zurück (im
Vorjahr: 428 Tsd. TEU). Ausschlaggebend hierfür waren vor allem rückläufige
Verkehre mit den norddeutschen und adriatischen Seehäfen sowie geringere
Transportvolumen im deutschsprachigen Raum. Die Straßentransporte gingen um
4,5 Prozent auf 65 Tsd. TEU zurück (im Vorjahr: 68 Tsd. TEU), wobei auch
hier die schwierigen Witterungsbedingungen zu Jahresbeginn belastend
wirkten.

Die Umsatzerlöse lagen mit 205,6 Mio. Euro um 1,8 Prozent über dem
Vorjahreswert (im Vorjahr: 202,0 Mio. Euro). Gründe hierfür waren
insbesondere erforderliche Preisanpassungen sowie der gestiegene Bahnanteil
an der Transportmenge, der um 0,4 Prozentpunkte auf 86,7 Prozent anstieg (im
Vorjahr: 86,3 Prozent).

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 20,1 Mio.
Euro und lag somit um 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau (im Vorjahr: 20,0
Mio. Euro). Die EBIT-Marge ging um 0,1 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent zurück
(im Vorjahr: 9,9 Prozent). Die gestiegenen Durchschnittserlöse infolge von
Preisanpassungen und des höheren Bahnanteils wirkten dem leichten
Mengenrückgang entgegen. Operative Belastungen - u.a. witterungsbedingte
Zusatzkosten zu Jahresbeginn sowie Baustellen auf wesentlichen
Transportstrecken und die hohe Auslastung in den norddeutschen Seehäfen -
konnten dadurch weitgehend ausgeglichen werden.

Teilkonzern Immobilien: Geschäftsentwicklung Januar - März 2026

Die HHLA-Immobilien in der historischen Speicherstadt und auf dem
Fischmarktareal in Hamburg wiesen in einem weiterhin herausfordernden
Marktumfeld im ersten Quartal 2026 eine stabile Entwicklung bei annähernder
Vollvermietung aus.

Die Umsatzerlöse bestätigten mit 11,6 Mio. Euro den Vorjahreswert (im
Vorjahr: 11,6 Mio. Euro). Das kumulierte Betriebsergebnis (EBIT) sank im
Berichtszeitraum dagegen stark um 12,3 Prozent auf 3,2 Mio. Euro (im
Vorjahr: 3,7 Mio. Euro). Der Ergebnisrückgang ist vor allem auf höhere
Instandhaltungskosten sowie einen gestiegenen Abschreibungsaufwand
zurückzuführen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 sind grundsätzlich keine
neuen Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten, die zu einer
Anpassung der mit dem Geschäftsbericht 2025 Ende März veröffentlichten
Erwartung an den Geschäftsverlauf 2026 führen.

Wesentliche Kennzahlen Januar - März 2026

HHLA-Konzern
in Mio. EUR 1-3 | 1-3 | Verände-
2026 2025 rung
Umsatzerlöse 450,9 435,6 3,5 %
EBITDA 77,4 75,3 2,8 %
EBITDA-Marge in % 17,2 17,3 - 0,1 PP
EBIT 30,5 32,5 - 6,3 %
EBIT-Marge in % 6,8 7,5 - 0,7 PP
Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen 0,9 7,9 - 89,1 %
anderer Gesellschafter
ROCE in % 4,2 5,1 - 0,9 PP
Teilkonzern Hafenlogistik 1,2
in Mio. EUR 1-3 | 1-3 | Verände-
2026 2025 rung
Umsatzerlöse 441,8 426,3 3,6 %
EBITDA 71,3 69,0 3,3 %
EBITDA-Marge in % 16,1 16,2 - 0,1 PP
EBIT 27,2 28,8 - 5,5 %
EBIT-Marge in % 6,1 6,7 - 0,6 PP
Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen - 0,8 5,8 neg.
anderer Gesellschafter
Ergebnis je Aktie in EUR 3 - 0,01 0,08 neg.
1 Vor Konsolidierung zwischen den
Teilkonzernen
2 A-Aktien, börsennotiert
3 Unverwässert und verwässert
Segment Container
in Mio. EUR 1-3 | 1-3 | Verände-
2026 2025 rung
Umsatzerlöse 215,9 206,4 4,6 %
EBITDA 37,9 40,7 - 6,9 %
EBITDA-Marge in % 17,5 19,7 - 2,2 PP
EBIT 12,8 18,0 - 28,6 %
EBIT-Marge in % 5,9 8,7 - 2,8 PP
Containerumschlag in Tsd. TEU 1.462 1.544 - 5,3 %
Segment Intermodal
in Mio. EUR 1-3 | 1-3 | Verände-
2026 2025 rung
Umsatzerlöse 205,6 202,0 1,8 %
EBITDA 32,3 32,1 0,5 %
EBITDA-Marge in % 15,7 15,9 - 0,2 PP
EBIT 20,1 20,0 0,5 %
EBIT-Marge in % 9,8 9,9 - 0,1 PP
Containertransport in Tsd. TEU 489 496 - 1,5 %

Rückfragen
Ute Neumann, Investor Relations; Tel.: +49 (0)176 3088 3613, E-Mail:
neumann-u@hhla.de
Carolin Flemming, Leiterin Unternehmeskommunikation, Tel.:+49 (0)176 3088
4085, E-Mail: flemming@hhla.de

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