Devisen: Euro verharrt bei gut 1,16 Dollar
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Die Entwicklung des Euro hing in den vergangenen Monaten stark von der Lage im Nahen Osten und dem Ölpreis ab. Unter anderem deshalb, weil Öl überwiegend in Dollar bezahlt wird und bei steigenden Preisen für den Rohstoff die Dollar-Nachfrage steigt. In den ersten Wochen des Iran-Kriegs war der Euro von circa 1,18 Dollar auf 1,14 Dollar zurückgefallen, bevor er sich wieder erholte.
Derzeit gibt es widersprüchliche Signale aus dem Nahen Osten. Der Iran droht mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den USA. Dabei verweist er auf den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon.
Trump hatte hingegen vorher mitgeteilt, Israel und die Hisbollah-Miliz würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen. Zudem stellte der US-Präsident im Gespräch mit dem US-Sender ABC in Aussicht, "nächste Woche" eine Einigung mit dem Iran über eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erzielen.
Im Tagesverlauf werden kaum relevante Konjunkturdaten erwartet. Aus der Eurozone steht der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) auf dem Plan. Aus den USA sind keine marktbewegenden Daten angekündigt./stw/zb/stk