Devisen: Eurokurs zum US-Dollar wenig verändert - Industrieproduktion im Blick
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Am Dienstag hatte der Euro von Preisdaten aus den USA profitiert. Die Inflationsrate war dort im Juni stärker gesunken als erwartet. Zur Wochenmitte nun stehen Erzeugerpreisdaten aus den Vereinigten Staaten auf der Agenda. Der Preisauftrieb auf Produzentenebene dürfte Analysten zufolge im Jahresvergleich etwas nachgelassen haben und im Monatsvergleich zum Erliegen gekommen sein. Die Erzeugerpreise wirken sich in der Regel mit Verzögerung auch auf die Inflation insgesamt aus.
Mit Blick auf die Eurozone fielen Inflationsdaten aus Spanien wie erwartet aus. Eine zweite Schätzung für den Monat Juni wurde bestätigt.
Am späten Vormittag werden Daten für die Industrieproduktion in der Eurozone im Mai veröffentlicht. Die Industrie in der Region sei mit strukturellen Problemen konfrontiert, schrieben die Experten der Dekabank. Sie gehen deshalb von einem weiteren Rückgang aus.
Im Fokus bleiben die Entwicklungen im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Die Attacken würden weitergehen, "bis ich sage, dass es genug ist"./la/jsl/mis