ROUNDUP/Eckert & Ziegler: Bafin prüft wegen Pentixapharm-Abspaltung Bilanz 2024
BONN (dpa-AFX) - Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat eine Prüfung des 2024er-Jahresabschlusses des Strahlen- und Medizintechnikkonzerns Eckert & Ziegler
Die im SDax
Nach Angaben der Behörde gibt es konkrete Anhaltspunkte, dass die Abspaltung fälschlicherweise erfolgsneutral bilanziert wurde, da die oberste beherrschende Partei unzutreffend angegeben wurde. Die Prüfung wurde der Bafin zufolge bereits am 15. Juli eingeleitet. Das Unternehmen selbst teilte mit, dass es im engen und konstruktiven Austausch mit der Behörde stehe. Die Folgen der Prüfung hätten keinen Einfluss auf die operativen Kennziffern des Konzerns.
Eckert und Ziegler hatte im Rahmen der Pentixapharm-Abspaltung den eigenen Angaben zufolge die Vermögenswerte und Schulden der früheren Tochter erfolgsneutral ausgebucht. Möglicherweise hätte dies wegen der Beherrschungsverhältnisse erfolgswirksam erfolgen müssen. "Dies hätte zum Ausweis eines zusätzlichen Gewinns aus aufgegebenen Geschäftsbereichen im Konzernabschluss 2024 geführt, ohne weitere Kennzahlen oder die Folgejahre zu betreffen", hieß es in der Mitteilung des Unternehmens.
In den vergangenen Monaten hat die Bafin wegen möglicher Bilanzierungsfehler eine Reihe von Unternehmen unter die Lupe genommen. So untersucht die Behörde derzeit den Halbjahresabschluss 2025 des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich